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Auf Du & Du mit der Kuh - Wir Zäunen ein

Endlich ist es soweit: die Wandersaison beginnt! Dort, wo wir im Winter unsere Schwünge ziehen, freut sich nun das Weidevieh auf ein grünes Festmahl. Bis es soweit ist, müssen jedoch einige Vorbereitungen getroffen werden. Woher kommen die Weidezäune? Worauf solltest Du bei einer Begegnung tierischer Art achten? Und was haben die Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen überhaupt damit zu tun? Bergschuhe an und los geht’s auf eine spannende Wanderung durch die Kärntner Almwirtschaft.

 

Die vielen Facetten der Alm.
Friedlich grasende Kühe auf saftigen Almwiesen inmitten einer sanften Berglandschaft – eine Vorstellung, die in den meisten Köpfen als Sinnbild für Erholung und Authentizität verankert ist. Die idyllischen Wanderwege, urige Berghütten und gelebte Tradition wirken gar magnetisierend auf viele Gäste und Einheimische. Fernab vom hektischen Alltagstrubel bieten die Österreichischen Almen daher einen attraktiven Zufluchtsort für Ruhesuchende aus aller Welt.

Kuhherde in den Nockbergen, Bad Kleinkirchheim

Neben dem Tourismus sind Almen aber vor allem für die lokale Landwirtschaft von großer Bedeutung. Seit jeher beheimaten sie eine unendliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Mit Beginn der Erschließung der Gebirgsregion hat der Mensch diese alpine Naturlandschaft jedoch stark verändert. So wurden viele Bergwälder zurückgedrängt, um Platz für Weiden und Weidevieh zu schaffen. Dadurch entwickelte sich ein ganz neues Ökosystem, das kontinuierlich und ausgewogen kultiviert werden muss – durch die Almwirtschaft.

 

Neben dem Erhalt der alpinen Artenvielfalt erfüllt die Almwirtschaft jedoch auch eine besondere Schutzfunktion für den Menschen. Wird sie standortgerecht durchgeführt, kann sie dem Abgang von Muren und Lawinen entgegenwirken und die Hochwassergefahr im Tal senken. Win-win für alle. Umso bedeutender ist es also, diese Ressource bestmöglich zu schützen.

Von harter Piste zu saftiger Weidefläche.

Die Bewirtschaftung der Almen erfolgt in der Regel durch die regionalen Landwirte. Da viele der Weideflächen in Bad Kleinkirchheim im Winter als Pistenfläche genutzt werden, unterstützen unsere Mitarbeiter die Bauern bei den alljährlichen Vorbereitungen.

Zäuner-Auto der Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen, Nockberge Panorama

Zunächst müssen alle Pistenbegrenzungen, Schneilanzen und Schneekanonen entfernt und eingelagert werden. Entlang der Weidefläche werden im Anschluss Holzpflöcke - Kärntnerisch: Stempel - in die Erde geschlagen und durch lange Stacheldrahtzäune verbunden. Nach der Kontrolle aller Weidetore und Weideroste im Gebiet ist der Berg auch schon bereit für die vierbeinigen Sommergäste.

Zäunen der Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen, Kuhweide in St. Oswald
Zäunen der Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen, Kuhweide in St. Oswald
Holzpflöcke, Zäunen der Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen

Übrigens: Entdecken unsere Zäuner kahle Stellen auf den Wiesen, werden gleich neue Grassamen gesät und gedüngt. Ein Festmahl für das Weidevieh.

 

Aber warum Zäunen wir eigentlich ein?

Eines liegt auf der Hand: durch das Einzäunen werden die Weideflächen voneinander getrennt. Vor allem jedoch dient das Einzäunen dem Schutz der Wild- und Nutztiere in ihrem Lebensraum sowie unserer eigenen Sicherheit. Denn was wäre, wenn Dir auf dem Flow Country Trail auf einmal eine Kuh begegnet? Keine schöne Vorstellung – weder für Dich, noch für das Tier. Ebenfalls können Wander- und Radwege durch die Einzäunung besser beschildert und eingegrenzt werden. Die Besucher werden auf offizielle Wege geleitet, anstatt über bewirtschaftete Weiden zu marschieren.

Genussmoment mit Tradition.

Ganz schön viel Arbeit liegt hinter uns. Egal ob beim Einzäunen oder nach einer langen Wanderung in den Nockbergen – Pause muss sein. Dabei darf der Kärntner Reinling nicht fehlen. Das ist ein Gebäck mit jahrhundertealter Tradition, ähnlich einem Gugelhupf, welches mit Honig, Rosinen, Nüssen oder Zimt verfeinert wird. Der Kärntner Reinling zählt sogar zum kulinarischen Erbe Österreichs. Ausprobieren lohnt sich!

Kärntner Reinling, Bergpanorama St. Oswald
Rastpause beim Zäunen der Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen, Kärntner Reinling

Auf Du & Du mit der Kuh – 10 Verhaltensregeln im Umgang mit Weidetieren.

Wir alle wollen unsere Nockberge in vollen Zügen genießen. Dass sich die Erlebnis- und Lebensräume von Mensch und Tier dabei überschneiden, ist kaum zu vermeiden. Daher gibt es ein paar Regeln, die Du bei Deiner nächsten Begegnung mit dem Weidevieh beachten solltest:

 

  1. Kontakt zum Weidevieh vermeiden, Tiere nicht füttern, sicheren Abstand halten!
  2. Ruhig verhalten, Weidevieh nicht erschrecken!
  3. Mutterkühe beschützen ihre Kälber: Begegnung zwischen Mutterkühen und Hunden vermeiden!
  4. Hunde immer unter Kontrolle halten und an der kurzen Leine führen. Ist ein Angriff durch ein Weidetier abzusehen: Sofort ableinen!
  5. Wanderwege auf Almen und Weiden nicht verlassen!
  6. Wenn Weidevieh den Weg versperrt, mit möglichst großem Abstand umgehen!
  7. Bei Herannahen von Weidevieh: Ruhig bleiben, nicht den Rücken zukehren, den Tieren ausweichen!
  8. Schon bei ersten Anzeichen von Unruhe der Tiere Weidefläche zügig verlassen!
  9. Zäune sind zu beachten! Falls es ein Tor gibt, dieses nutzen, danach wieder schließen und Weide zügig queren!
  10. Begegne den hier arbeitenden Menschen, der Natur und den Tieren mit Respekt!
Kuhweide Bad Kleinkirchheim & St. Oswald

Alles klar? Dann kann die Wandersaison nun endlich beginnen! Wir freuen uns auf Deinen nächsten Besuch im Wander- und Bikeparadies rund um die Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen.