Dr. Kleinkirchheim. Der Mythos.

Wer ist Dr. Kleinkirchheim? Um diese Frage drehen sich viele Gerüchte. Man erzählt sich, dass er einst als einer der klügsten Philosophen galt. Von Kollegen bewundert. Auf Partys begehrt. Aber auch mit Skepsis bestaunt. Genie für die einen, Wahnsinn für die anderen. Ein geistreicher aber seltsamer Eigenbrötler. Zunehmend besessen von einer fundamentalen Frage der Menschheit: dem Streben nach Glück. Und warum wir daran scheitern.

Niemand weiß, wann es genau begonnen hat, eines Tages war er weg. Dr. Kleinkirchheim zog sich aus allen sozialen Aktivitäten zurück und verschloss seine Fensterläden vor der Welt. Dort, in einem winzigen Raum begann er seine Theorie auszuarbeiten. Anfangs vermissten ihn die Leute noch und spekulierten darüber, was mit ihm geschehen war. Aber langsam verstummte das Flüstern. Er war nur noch eine  vergessene Erinnerung… bis 2016.

Selbstloser Egoismus. Die große Erkenntnis.

Die Legende besagt, dass Dr. Kleinkirchheim seine Gedanken im Thermal Römberbad treiben lies. Eine Aktivität, der er häufig frönte. Seine Neurokompressionskappe half ihm, eine neue Bewusstseinsebene zu erreichen. Er beobachtete Gäste, wie sie glücklich und unbeschwert ihrem Glück nachgingen. Manche kamen ausgepowert vom Skifahren, andere genossen einfach in Ruhe ein Buch im Whirlpool. Da fiel es ihm wie Schuppen von den Augen: Der Selbstlose Egoismus. Das war es! Seine Philosophie war geboren.

Er sprang aus dem Thermen-Wasser und rannte durch Kälte und Schnee in das Büro unseres CEOs. Dort begann er leidenschaftlich über seine Erkenntnis zu berichten. Einige Stunden später war die Partnerschaft vereinbart: Die Bergbahnen werden ihm eine mediale Bühne bieten, damit er lautstark seine neue Philosophie predigen kann, um die Menschheit zu retten. Und so war Dr. Kleinkirchheim zurück und lebte seine Philosophie in vollen Zügen.

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Das Sabbatical. Der Wendepunkt.

Doch dann geschah etwas Merkwürdiges. Die Jahre verstrichen und Dr. Kleinkirchheim war unentwegt unterwegs gewesen, um seine großartige Erkenntnis der Menschheit kundzutun. Er war leidenschaftlich, überzeugt, für manche etwas zu laut, gar von „aggressiv“ war die Rede. Das war nicht seine Absicht, wollte er doch die Menschheit retten und nicht bedrängen.
So zog er sich wieder zurück, begann die Art und Weise zu überdenken, wie er den Menschen seine Philosophie näher bringt. Dafür brauchte er Ruhe. Und gute Gespräche. „Man muss reisen, um zu lernen“, wusste schon Mark Twain. Für Dr. Kleinkirchheim war die Zeit reif, um aufzubrechen.

Athens

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Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen.

–Socrates

Erster Stopp: Athen. Das Flair dieser antiken Stadt inspirierte Dr. Kleinkirchheim. So viele großartige Gedanken lagen hier in der Luft. Und wo konnte er besser nach der großen Erkenntnis suchen als hier im alten Griechenland – der Wiege der Philosophie, wo alles seinen Ursprung hat? Und so suchte er einen Bruder im Geiste auf, mit dem er sich endlos austauschen konnte: Sokrates. Und fand diese wahren Worte. Er war also auf dem richtigen Weg.

Florenz

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Der eine wartet, daß die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt.

-Dante Aligeri

Seine Reise führte ihn weiter nach Florenz. Der Stadt der Wiedergeburt. Wo ein ein nackter David vor Jahrhunderten eine neue Ära einläutete – und noch heute täglich Tausende fasziniert. Auch Dr. Kleinkirchheim erlebte hier eine Art Wiedergeburt. Die weisen Worte seines geschätzten Freundes Dante Alighieri machten ihm klar, dass Worte allein nicht reichen. Er muss aktiv an sich arbeiten, um seine Philosophie den Menschen näher zu bringen. Dafür war er nun bereit.

Bern

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Geniesse deine Zeit, denn du lebst nur jetzt und heute. Morgen kannst du Gestern nicht mehr nachholen. Und später kommt früher als du denkst.

–Albert Einstein

In der Hochburg der Wissenschaft Bern angekommen, versuchte Dr. Kleinkirchheim Raum und Zeit zu überwinden, um mit seinem Seelenverwandten Albert ein Wort über das Hier und Jetzt zu wechseln. War es seine Relativitätstheorie, die Albert zu dieser Erkenntnis führte? Zeit mag zwar relativ sein. Aber genauso unwiederbringlich. Albert hatte ja so Recht. Wir sollten nichts mehr aufschieben. Das hat sich Dr. Kleinkirchheim von nun an auch fest vorgenommen.

Paris

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Wir sind unsere Entscheidungen.

–Jean-Paul Sartre

Bonjour Paris! Du Stadt der Liebe. Hier wurde selbst Dr.Kleinkirchheim ganz sentimental. Im Künstlerviertel Montmartre herrschte eine bewegende Atmosphäre. Beim abendlichen Spaziergang durch die kleinen Gassen mit ihren pittoresken Häusern wurde ihm etwas Fundamentales klar: Er musste sich zunächst selber lieben, mit sich im Reinen sein, um seine Philosophie der Menschheit näher zu bringen. Diese weise Erkenntnis seines Freundes Sartre untermauerte schließlich seine Gedanken. Mit ganz viel Liebe im Bauch reiste er weiter.

Weimar

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Jeder Tag ist eine neue Chance, das zu tun, was du möchtest.

–Friedrich von Schiller

Weimar. Die Heimat von Schiller und Goethe. Die Hochburg der Künste. Dr. Kleinkirchheim. fühlte sich bereits wie ein neuer Mensch - inspiriert von weisen Menschen und erfüllt von so viel positiver Energie. Was ihm nun noch fehlte war die Kunst, seine Gefühle und seine Philosophie in die richtigen Worte zu kleiden, um diese der Menschheit näher zu bringen. Sein Vertrauter Schiller gab ihm weise Worte mit auf den Weg zur letzten Station seiner Reise.

China

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Respektiere dich selbst und andere werden dich respektieren.

–Konfuzius

In Qufu genoss Dr. Kleinkirchheim einen abschließenden Austausch mit jemandem, der sein Leben den selben Gedanken verschrieben hatte wie er: Konfuzius. Mit starken Worten aus seinen Lehren zum Umgang der Menschen miteinander bestärkte ihn Konfuzius. Er weiß, er muss nur an sich selber glauben, sicher selber lieben, die Menschen respektieren und positiv nach vorne blicken um die Menschheit zu retten und von seiner Philosophie zu überzeugen.

DR. KLEINKIRCHHEIM IST ZURÜCK

Und so machte sich Dr. Kleinkirchheim wieder auf in seine Heimat Kärnten. Erschöpft, aber frohen Mutes und voller Tatendrang. Er hat sich verändert, er ist nicht mehr derselbe. All die Eindrücke, weisen Worte und positive Energie hat ihn geprägt. Irgendwas ist nun anders… Moment. Habt ihr da auch gerade ein Lächeln in seinem Gesicht gesehen?

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