SPEICK NATURKOSMETIK

Der Speik: Kärntens Geheimtipp für Natur-Schönheiten

Unter Kennern ist die Speik-Pflanze aus den Kärntner Nockbergen bekannt als „natürliche Wunderwaffe“ für Schönheit, Gesundheit und Wohlbefinden. Bereits Kleopatra wusste um die pflegende Wirkung des alpinen Baldriangewächses und ließ die Pflanze extra nach Ägypten einschiffen. Speick-Produkte pflegen und verwöhnen trockene und empfindliche Haut mit reichhaltiger und beruhigender Pflege.

Speick Naturkosmetik – ein Familienunternehmen

1928 begann Walter Rau aus der Speik-Pflanze Seife und Badeöl herzustellen. Heute, unter der Führung seines Enkels, vertreibt das Unternehmen Speick eine breite Palette an Naturkosmetik. Eines hat sich seit der Gründung jedoch nicht geändert: Wie damals wird die Pflanze von Hand geerntet, wobei nur zwei Kärntner Almbauern aus Saureggen über dieses Recht verfügen. „Gespeikt“ wird zwischen dem 15. August und dem 8. September. Die Speikwurzel wird dabei vorsichtig gelockert, nur die Pflanze entnommen und eingebracht. Für ein Kilo getrockneten Speik müssen ungefähr sechs Kilo Speik-Pflanzen ausgegraben werden – eine Arbeit, die zwei Tage dauert.

Darum ist Speik gleich Speick.

Alte Arzneiverzeichnisse führen die Bezeichnung Speick mit „ck“, so hat auch das Traditionsunternehmen Speick-Werk diese Schreibweise gewählt. Und nur Speick Naturkosmetik enthält exklusiv den Speik-Extrakt. Alle Inhaltsstoffe der Speick Kosmetikprodukte stammen aus kontrolliert biologischen Anbau. Dies wurde von Stiftung Ökotest mit der Auszeichnung „sehr gut“ honoriert.

Walter Rau GmbH & Co. KG Speickwerk
Benzstraße 9, D-70771 Leinfelden-Echterdingen
Telefon: +49 711 16 13 0
info@speick.de
www.speick.de

Der Speik – das Gold der Nockberge

Mit seinem herb-würzigen Aroma gilt das Baldriangewächs, welches ausschließlich in den Kärntner Nockbergen gedeiht, als harmonisierend und anregend zugleich. Die Geschichte der Speik-Pflanze und die Kenntnis um ihre heilende und pflegende Kraft geht zurück bis ins Jahr 500 v.Chr. Damals badete man in mit Speik versetztem Wasser, parfümierte und balsamierte sich mit Speik und behandelte die verschiedensten Krankheiten mit der Kraft der kleinen Pflanze. Wohl auch dank der prominenten Kundin Kleopatra florierte der Handel mit dem außergewöhnlichen Baldriangewächs. Bis 1936 – dann wurde der Speik unter Naturschutz gestellt.

Mythos Speik-Pflanze

Das fünf bis 15 Zentimeter kleine Baldriangewächs hat es im wahrsten Sinne des Wortes in sich. Denn der Alpenbaldrian verfügt über wertvolle und begehrte Inhaltsstoffe, die ihn zur Heil- und Duftpflanze geadelt haben. Dabei rührt der charakteristische Duft nicht von den Blüten, vielmehr von den Wurzeln. Gekonnte Extraktion führt zum ätherischen Nadelöl, die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe ist vielfältig und bis heute synthetisch nicht reproduzierbar.

Speik hat viele gesundheitsfördernde Wirkungen:

  • magenstärkend
  • krampflösend
  • harntreibend
  • herz- und nervenstärkend
  • stärkend für Gehirn und Glieder

Zudem verschafft er Linderung bei Zahnschmerzen und Fieber, hilft gegen Ohnmacht und Schwindel. Früher meinte man sogar: „Aus Essig getrunken, helfe er wider der hitzigen Geschwulst der Leber und Gelbsucht.“ Und selbst Maria Magdalena soll Jesus mit dem Öl der Speik-Pflanze gesalbt haben, daher der frühere Name Maria-Magdalenen-Blume.

Die Speik-Geschichte

500 v. Chr. Erster nachweisbarer Handel im Orient. Eine kuriose Bestrafung aus dem Mittelalter: Beim sogenannten Speik-Arrest musste der Verurteilte eine Zeitspanne im Speik-Stadel verbringen und war in der Folge von jeder Nase auszumachen. Mit diesem Makel behaftet, konnten Sünder über Wochen ihre Straffälligkeit nicht verbergen.
1460 Friedrich der Dritte verleiht der Stadt Judenburg das alleinige Recht, in Österreich mit dem Speik Fernhandel zu betreiben. Das Monopol dauerte gut 100 Jahre an.
1787 Speik-Monopol für Grundherrschaft und Kaufleute endet, das Speikgraben ist nun unter Einhaltung der Waldordnung frei.
Große Umschlagplätze sind Triest und Venedig, wobei in die Stadt auf dem Wasser jährlich Tonnen von Speik verschifft werden. Säumer transportieren Speik-Lasten mit Pferden Jahrhunderte über die Berge – Orte und Städte gewinnen durch den Speikhandel an Bedeutung.
1936 Mit der Übernahme des Reichsnaturschutzgesetzes durch Österreich wird die Speik-Nutzung verboten. Bis hinein ins 20. Jahrhundert wird die getrocknete Pflanze in die Türkei, nach Syrien, Ägypten, Marokko und in den Sudan geliefert.

Weitere Informationen zum Thema Speik, Speik-Wanderungen, Speiktrail in den Nockbergen und Speik in Bad Kleinkirchheim finden Sie hier.

Unsere Speikfibel ist im Tourismusbüro Bad Kleinkirchheim erhältlich.