Selbstloser Egoismus - Das beste für dich! Und für alle!

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Das Manifest

Den Actionfilm mit ihm ertragen. Und das in 3D.
Ratternder Einkaufswagen statt Gleiten im Schnee. RATATAT.
Auf die Mottoparty von Freunden, welch' eine Qual!
Dem Enkel das Liedchen trällern lala lala. Noch 25 Mal.

Du stehst die Interessen anderer durch.
Gehst an Orte, die nichts für Dich sind.
Bist immer für alle da, außer für Dich selbst.

Genug, Du hingebungsvoll selbstloser Held. Genug!

Es gibt einen Ausweg für Dich. Einen Ausweg!
Einen Weg, das zu tun, was Du willst –
und trotzdem der Held zu sein.

SELBSTLOSER EGOISMUS

Du golfst, sie wandern.
Du radelst, sie essen.
Du fährst Ski, sie baden.

Tu Dinge, die Du magst – und gib den anderen
die Freiheit, das auch zu tun!

SELBSTLOSER EGOISMUS
Das Beste für Dich! Und für alle!

Die Geschichte

Dr. Kleinkirchheim ist der Schöpfer unserer Philosophie. Er steht zu Egoismus wie Marx seinerzeit zum Kapitalismus und er ist ebenso leidenschaftlich, wenn es darum geht, seine Philosophie zu vertreten.

Er ist ein großer, leicht gebrechlich aussehender Mann Mitte 70. Seine tiefen Falten zeugen von Weisheit und jahrelanger Lebenserfahrung. Seine zerzauste weiße Mähne (zumindest was davon übrig ist) und seine buschigen, widerspenstigen Augenbrauen zeigen, dass es für ihn wichtigere Dinge als Äußerlichkeiten gibt. Dr. K ist stets freundlich und auch ein wenig schrullig, aber kann auch ernst, stur und sehr leidenschaftlich werden, wenn es um seine Überzeugungen geht - aber all das macht ihn nur noch liebenswerter.

Dr. K ist ein lebhafter Erzähler: Er gestikuliert wild mit seinen Händen, verlagert sein Gewicht ständig von einem Bein auf das andere und schreit laut seine Ideen hinaus bevor er sich wieder hinsetzt und lächelt.

Seine hochgezogenen Augenbrauen symbolisieren seinen Enthusiasmus und gleichzeitig kommt dabei die Freundlichkeit in seinen Augen zum Vorschein. Er scheut sich auch keineswegs davor, Menschen direkt in die Augen zu schauen und einfach nichts zu sagen.

Sein allgegenwärtiges Ziel ist es, seine Philosophie zu verbreiten und neue Anhänger zu finden. Er bedient sich zu jeder Zeit einer aktiven Rhetorik und versucht sein Gegenüber von seiner Philosophie zu überzeugen; und im besten Fall, sie direkt in Bad Kleinkirchheim anzuwenden.

Er macht dies weder um berühmt noch reich zu werden, sondern nur deshalb, weil er aufrichtig daran glaubt, dass es das Beste für jeden ist. Er bemüht sich eben sehr um das Wohl der Menschen.

Wenn er über Bad Kleinkirchheim spricht, bedient er sich keiner Werbesprache. Niemals. Und zwar aus zwei Gründen: 1. arbeitet er nicht für uns und 2. ist er viel zu sehr damit beschäftigt seine Philosophie zu verbreiten, da er dies für eine wichtige Sache für die Menschheit hält.

Sein Augenmerk liegt stets auf dem Nutzen seiner Philosophie und darauf, diese sofort in Bad Kleinkirchheim in die Tat umzusetzen.

Dr. Kleinkirchheim arbeitet am Selbstlosen Egoismus als Theorie bereits seit den 1960ern. Er wurde einst als einer der brillantesten Philosophen Österreichs bezeichnet. Er war seinerzeit Klassenbester, ein hochrangiges Mitglied der berühmtesten wissenschaftlichen und philosophischen Gesellschaften in Österreich, wurde von seinen Fachkollegen stets bewundert, zu allen Parties eingeladen, war mit den Mächtigen befreundet und die Frauen lagen ihm zu Füßen.

Aber das war alles bevor er sich der Theorie des Selbstlosen Egoismus gewidmet hat.

Seine Gedanken zur Selbstlosigkeit und dessen Bedeutung für die Menschheit wurde bald zur Besessenheit und folglich zog sich Dr. K aus dem öffentlichen Leben zurück und gab dabei vieles auf: das Lehren und Schreiben, die Mitgliedschaft in Organisationen, die langen Diskussion mit seinen Fachkollegen in Kaffeehäusern, seine Freunde und Publikationen - einfach alles, was nicht zu seinen Ansichten über Selbstlosigkeit passte.

Er begab sich in Isolation und begann in seinem winzigen, mit Teppichen ausgelegtem Zimmer wie wild seine Theorie auszuarbeiten. Jahrzehnte vergingen. Am Anfang vermissten ihn die Menschen noch und redeten auf Parties darüber, was mit diesem einstigen Star wohl passiert sein mag. Aber das Interesse ließ irgendwann nach und neue Stars und neue Theorien kamen und gingen.

Geblieben war nur noch eine blasse Erinnerung an einen besonderen Denker und seinen großen Geist.

Aber Dr. K bekam all davon nichts mit. Er wusste nur noch, was sich auf den Seiten seiner Journale befand und war mit seinen vielzähligen Gedankenexperimenten beschäftigt. Bis 2016.

Im Jahr 2016 genehmigte sich Dr. K ein Thermalbad in Bad Klein Kirchheim. Dies machte er irgendwann so oft, dass es zu einem wichtigen Bestandteil seines kritischen Denkprozesses wurde.

Die Kombination zwischen dem warmen Badewasser und seiner selbst entwickelten Neuro-Kompressionskappe erweiterten sein Bewusstsein, was ihm zu komplexen Gedankenexperimenten verhalf. Nachdem er in Bad Kleinkirchheim Skifahrer und Leute beim Abendessen dabei beobachtet hatte, wie sie zufrieden ihren Interessen nachgingen, kam ihm während eines solchen Experiments im Thermalbad wie ein Urknall ein Gedanke in den Sinn. Selbstloser Egoismus. Die Philosophie war geboren.

Er sprang sofort aus dem Bad, rannte nur im Speedo bekleidet und mit seiner Neuro-Kompressionskappe auf dem Kopf durch den eiskalten Schnee und stürmte in das Büro des Geschäftsführers der Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen.

Dort hämmerte er wild auf sein Pult ein und schrie seine Offenbarungen laut hinaus,während das Wasser nur so in alle Richtungen spritzte.

Zu Beginn erschrak der Geschäftsführer noch vor dem Anblick von Dr. K, aber nach einigen Minuten des Zuhörens und der Bewunderung der Leidenschaft und Intelligenz des Dr. K hatte er seine eigene Erleuchtung; vor allem als er die Genialität der Theorie des Selbstlosen Egoismus erkannte und wie gut sie tatsächlich in Bad Kleinkirchheim funktionierte.

Einige Stunden und Schnäpse später, einigten sich die beiden auf folgende geschäftliche Partnerschaft: Dr. K hätte die Möglichkeit, die Menschheit zu retten, indem er sie seine neue Philosophie lehrt und sie dazu bringt, diese in Bad Kleinkirchheim in die Tat umzusetzen. Bad Kleinkirchheim würde ihn dabei finanziell und medial unterstützen und würde die offizielle Heimatgemeinde seiner Philosophie werden.

Somit war Dr. K auf der Bildfläche zurück. Seitdem lebt er seine Philosophie in vollen Zügen aus und hat die Verbindung zu seinen Freunden und seiner Familie wieder aufgenommen…aber das ist eine andere Geschichte.